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	<title>Mitarbeiterführung &#187; Mitarbeiter und Führungskräfte berichten</title>
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		<title>Mitarbeitergespr&#228;ch &#8211; erlebt von Sonja F., 47 Jahre, kaufm&#228;nnische Angestellte</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter und Führungskräfte berichten]]></category>
		<category><![CDATA[kritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeitergespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten ersten Mitarbeitergespr&#228;ch(ein neu im Unternehmen eingef&#252;hrtes F&#252;hrungsinstrument) hatte sich mein Chef einen mehrseitigen Beurteilungsbogen aus dem Internet heruntergeladen und mir &#252;berreicht. Im Vorfeld hatte ich den Bogen auszuf&#252;llen und zum Gespr&#228;ch mitzubringen. Ungef&#228;hr 80 Fragen warteten auf eine Antwort. Die Formulierung der Fragen lie&#223; vermuten, dass die Beantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten ersten Mitarbeitergespr&#228;ch<span id="more-1961"></span>(ein neu im Unternehmen eingef&#252;hrtes F&#252;hrungsinstrument) hatte sich mein Chef einen mehrseitigen Beurteilungsbogen aus dem Internet heruntergeladen und mir &#252;berreicht.</p>
<p>Im Vorfeld hatte ich den Bogen auszuf&#252;llen und zum Gespr&#228;ch mitzubringen. Ungef&#228;hr 80 Fragen warteten auf eine Antwort. Die Formulierung der Fragen lie&#223; vermuten, dass die Beantwortung eigentlich an die Adresse der F&#252;hrungskraft gerichtet waren.</p>
<p>Wie auch immer – ich sch&#228;tzte meine Arbeitsleistung gut ein: Zumal ich nichts Gegenteiliges geh&#246;rt und die mir &#252;bertragenen Aufgaben immer gut und flexibel gel&#246;st hatte.</p>
<p>Einzig mit einem Serviceleiter gab es Probleme, da ich laufend unvollst&#228;ndige Daten f&#252;r die Rechnungserstellung (einer meiner Aufgabenbereiche) von ihm erhielt.</p>
<p>Vor geraumer Zeit hatte ich das Thema bereits bei meinem Chef angesprochen – vielleicht konnte die Angelegenheit nun im Mitarbeitergespr&#228;ch gekl&#228;rt werden.</p>
<p><strong>Das Mitarbeitergespr&#228;ch selbst</strong></p>
<p>Mein Chef pr&#228;sentierte mir viele bunte Diagramme und rote Zahlen, die die schlechte Situation des Unternehmens belegen sollten. Er k&#252;ndigte dann an, dass deswegen die freiwillig geleisteten Sonderzahlungen um 50% gek&#252;rzt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Dann hatte sich mein Vorgesetzter die Belegschaft in drei Gruppen unterteilt:</p>
<ul>
<li>Gruppe 1: Engagiert und motiviert</li>
<li>Gruppe 2: Abwartend und unentschlossen</li>
<li>Gruppe 3: Bereits resigniert</li>
</ul>
<p>Mich sortierte er zwischen der 2. und 3. Gruppe ein. Meiner Selbsteinsch&#228;tzung im Beurteilungsbogen konnte er nicht folgen. Durchweg gab er mir wesentlich schlechtere Noten. Ich sollte mir mal Gedanken machen, wie ich meine Leistungen verbessern k&#246;nne. Auch soll ich mich um das Problem mit dem Serviceleiter selbst k&#252;mmern – es belaste ja immerhin schon das Arbeitsklima.</p>
<p>Dann wurde mir noch eine Vertrags&#228;nderung pr&#228;sentiert, in der ich unterschreiben sollte, dass ich auf die H&#228;lfte meiner Gehaltserh&#246;hung von vor einem Jahr verzichte.</p>
<p>Und ganz zum Schluss wurde noch gedroht, das, wenn ich mich nicht &#228;ndern w&#252;rde, die freiwillige Sonderzahlung ganz zu k&#252;rzen oder aber, wenn ich in Zukunft besser mitarbeiten w&#252;rde, ich die Zulage wieder komplett erhalten k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Selten habe ich mich so allein gelassen und hilflos gef&#252;hlt. Statt etwaige Probleme gemeinsam zu l&#246;sen und L&#246;sungswege aufzuzeigen, wurde ich bedroht, meine Leistungen abgewertet und das Gehalt gek&#252;rzt.</p>
<p>Ich bin entt&#228;uscht, frustriert und werde so schnell wie m&#246;glich diesem Unternehmen den R&#252;cken kehren.</p>
<p style="text-align: center;">______________________________</p>
<p><strong>Unsere Meinung:</strong><br />
Eine &#252;berforderte F&#252;hrungskraft versucht sich im Mitarbeitergespr&#228;ch</p>
<p style="text-align: center;">______________________________</p>
<p>Mehr zum Thema &gt;&gt; <a href="http://www.mitarbeiter-fuehren.de/mitarbeitergespraeche">Mitarbeitergespr&#228;ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die missbrauchte F&#252;hrungskraft &#8211; erlebt von Gertrud M.</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 16:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter und Führungskräfte berichten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[missbraucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre war ich f&#252;r ein privates Postdienstleistungsunternehmen t&#228;tig. Meine Hauptaufgabe bestand darin, Briefe und andere Sendungen nach Postzustellbezirken zu sortieren. Wir arbeiteten mit ungef&#228;hr zwanzig Leuten pro Schicht in einer schlecht ausgeleuchteten Halle. Im Winter war die Halle viel zu kalt und im Sommer viel zu hei&#223;. Wir brachten uns selbst Licht, Ventilatoren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre war ich f&#252;r ein privates Postdienstleistungsunternehmen t&#228;tig.<span id="more-2659"></span></p>
<p>Meine Hauptaufgabe bestand darin, Briefe und andere Sendungen nach Postzustellbezirken zu sortieren. Wir arbeiteten mit ungef&#228;hr zwanzig Leuten pro Schicht in einer schlecht ausgeleuchteten Halle. Im Winter war die Halle viel zu kalt und im Sommer viel zu hei&#223;. Wir brachten uns selbst Licht, Ventilatoren und im Winter Heizl&#252;fter mit.</p>
<p>Nachdem fortlaufend die Schichtleitung gewechselt wurde, war schlie&#223;lich eine 23j&#228;hrige Auszubildende (B&#252;rokauffrau) unsere Vorgesetzte. Sie sollte uns &#8211; Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haupts&#228;chlich zwischen 25 und 55 Jahren &#8211; ab sofort f&#252;hren(!)</p>
<p>Da sich die Arbeitszeit bei gleichem Lohn st&#228;ndig verl&#228;ngerte und sich dazu der Arbeitsantritt und somit der Feierabend (2.00 Uhr in der Nacht) immer weiter nach hinten verschob, war die Stimmung und das gesamte Arbeitsklima andauernd im Keller. Dar&#252;ber hinaus bangte jeder um seinen befristeten Arbeitsvertrag, was die Atmosph&#228;re weiter belastete.</p>
<p>Wenn ich das Geschehen jetzt aus der Distanz betrachte, war die Auszubildende nur das Sprachrohr f&#252;r die Gesch&#228;ftsleitung, um schlechte Nachrichten zu verk&#252;nden und andererseits falsche Hoffnung zu wecken, die nie erf&#252;llt wurden.</p>
<p>Die Gesch&#228;ftsleitung selbst lief gru&#223;los und schnellen Schrittes durch die Halle, war f&#252;r niemanden pers&#246;nlich zu sprechen und verschwand eiligst im B&#252;ro. Die einzige M&#246;glichkeit zur Kontaktaufnahme bestand im Schriftverkehr &#252;ber E-Mails (kein Scherz).</p>
<p><strong>Nur Marionette der Gesch&#228;ftsleitung</strong></p>
<p>Die Anordnungen der Gesch&#228;ftsleitung wurden von der Auszubildenden &#252;berbracht. Fragen zu den Anweisungen konnten meist nicht beantwortet werden. Hier war dann wieder der Gang ins B&#252;ro der Gesch&#228;ftsleitung n&#246;tig, so dass wir meist erst am n&#228;chsten Tag Auskunft erhielten.</p>
<p>Selbst&#228;ndige Entscheidungen konnten nicht getroffen werden. Existenzielle Fragen zum befristeten Arbeitsvertrag wurden jedoch immer positiv beantwortet, obwohl jeder gek&#252;ndigt wurde, der auf Grund der Rechtslage nach Verl&#228;ngerung des Vertrages in ein festes Arbeitsverh&#228;ltnis h&#228;tte &#252;bernommen werden m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein ungl&#252;ckliches 23j&#228;hriges M&#228;dchen, das f&#252;r ungute Zwecke missbraucht wurde. Dazu eine feige Gesch&#228;ftsleitung, die sich hinter einer Auszubildenden versteckt.</p>
<p style="text-align: center;">____________________________________</p>
<p><strong>Unsere Meinung:</strong><br />
Die so genannte Gesch&#228;ftsleitung soll sich in Grund und Boden sch&#228;men!</p>
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